Date:Dienstag, 26.02.2013

Sprengstützpunkt

Das Sprengwesen in Oberösterreich geht auf Eisstöße auf der Donau zurück. Wenn nach längeren Kälteperioden starkes Tauwetter einsetzt, kommt es zur Bildung von Eisschollen. Diese treiben den Fluss hinunter und türmen sich vor Hindernissen wie Brücken auf. Dadurch kommt es zu einer Einsturzgefährdung.
Um im Notfall reagieren zu können, wurden bei den (ortsansässigen) Feuerwehren Sprengstützpunkte eingerichtet.

Heute umfasst das Leistungsspektrum mehr als nur das Sprengen von Eisstößen. Die aktuellen Aufgaben beziehen sich auf die drei wesentlichen Bereiche:

  • Bergen von verschütteten Menschen durch sprengtechnische Maßnahmen. Vor allem unter Bedingungen bei denen der Einsatz von schwerem Gerät nicht möglich ist.
  • Entfernen von Hindernissen im Katastrophenfall wie Felsen in unzugänglicher Lage oder vorgespannter Bäume nach Windrissen.
  • Das bereits erwähnte Eissprengen – also das Auflösen von Verklausungen.

 

Die Feuerwehr Mauthausen ist für Sprengungen im gesamten Bezirk Perg zuständig. Als solches ist Rudolf Langeder als Spreng-Verantwortlicher Mitglied des Bezirksfeuerwehrkommandos Perg.