EINSATZ – Abbau des mobilen Hochwasserschutzes

Unser freiwilliger Arbeitstag begann schon um 4 Uhr im Feuerwehrhaus, um die gesamte Schrauben- und Werkzeuglogistik für knapp 80 Mann zusammenzustellen und auf die verschiedensten Anhänger aufzuteilen.

Von 06.00 Uhr bis etwa 20.00 Uhr hat es gedauert den Hochwasserdamm der Schutzstufe 3 wegzuräumen und die Straße zu reinigen. Drei Feuerwehren schufteten also 14 Stunden fast ohne Pause. Während des gesamten Tages war die B3 gesperrt, da durch die Anzahl der vielen Transportmittel und Stapler das Arbeiten neben dem Verkehr viel zu gefährlich wäre.

Alle Balkenelemente und Steher mussten abgebaut und vom gröbsten Schlamm gereinigt werden. An mehreren Stationen wurde gleichzeitig mit Hochdruckreinigern und Strahlrohren gearbeitet. Mittels der beiden zusätzlichen Tieflader, konnte die enorme Anzahl der Dammbalken sehr rasch abtransportiert werden.

In der Hochwasserhalle mussten alle Teile wieder abgeladen, feingereinigt und palettiert werden. Diese mühevolle Arbeit wird diese Woche noch einen Tag dauern. Da jedes Element beim nächsten Einsatz 100%ig dicht sein muss, gilt bei dieser Arbeit Sorgfalt vor Schnelligkeit.

Unseren Mobilschutz, mit seiner Gesamtlänge, der hohen Anzahl an Einzelteilen, Schmutz und Schlamm, fast 100 kg schweren Stehern….in einem Tag abzubauen, erfordert MUT, STÄRKE und DISZIPLIN der gesamten Mannschaft !!!

Mit Stolz blicke ich auf den gestrigen Tag zurück, und möchte mich nochmals bei jedem Einzelnen der am Auf-und/oder Abbau beteiligt war bedanken. Ich schätze euren Einsatz sehr.

Kommandant Michael Kastner