info@ffmauthausen.at

Geschichte

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Mit der Errichtung des Kraftwerkes Wallsee – Mitterkirchen wurde das nA?rdliche Machland durch den RA?ckstaudamm des Kraftwerkes vom Strom weitgehend abgetrennt, eine Verbindung ist nur mehr ab mittleren Hochwässern gegeben.

 

 

 

 

Obwohl die HochwasserhA?ufigkeit vor allem inA?NaarnA?undA?MitterkirchenA?gesunken war, kam es bei größeren Hochwässern dennoch zu Problemen insofern, als das über die berstrA?mstrecke abgeworfene Wasser im Hinterland erhebliche Schäden verursachte. So wurde bereits vor 30 Jahren untersucht, welche MA?glichkeiten für eine Verbesserung der Situation gegeben waren, ohne dass es aber zu konkreten Ergebnissen kam, oder irgendwelche Maßnahmen tatsA?chlich gesetzt wurden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

AusgelA?st durch das Hochwasser im Jahre 1991 wurde in den Jahren 1993-1995 für die vier zentralen Machlandgemeinden eine gesamtheitliche Studie erarbeitet, die als Ergebnis lineare Maßnahmen in Form von DA?mmen vorsieht. Bei der Planung wurden zwei Ausbaugrade unterschieden, nA?mlich HQ100 in stromfernen und weniger kritischen Bereichen sowie HQ25 in donaunahen Bereich, wo ein hA?herer Schutzgrad nicht tolerierbar erscheint.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

A?

Zufolge der absehbaren GroßrA?umigkeit wollten nun auch die unterliegenden Gemeinden Grein und St. Nikola, aber auch das flussaufwA?rts liegendeA?MauthausenA?(im Fall eines RA?ckstaus) Klarheit über eine mögliche Beeinflussung erhalten, bzw. am Hochwasserschutz partizipieren. Am 15. Juni 1993 kam es somit zur Bildung des Hochwasserschutzverbandes Donau – Machland in der heutigen Form, mit den MitgliedsgemeindenA?Mauthausen,Naarn,Mitterkirchen,Baumgartenberg,Saxen,GreinA?undA?St. Nikola an der Donau.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

 

Nach Abschluss der Studie für das zentraleA?MachlandA?wurde eine Studie zur Verbesserung der Hochwassersituation in den Gemeinden Mauthausen, Grein und St. Nikola ausgearbeitet, in der neben einer Vorschlagsvariante mehrere LA?sungen dargestellt sind, und welche im Jahr 1996 abgeschlossen wurde.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach DurchfA?hrung eines Feststellungsverfahrens wurde im Jahr 1997 per Bescheid der OA? Landesregierung sowie per Bescheid des Umweltsenates entschieden, dass für die Errichtung der Schutzbauwerke in den zentralen Machlandgemeinden eineA?UmweltvertrA?glichkeitsprA?fungA?im vereinfachten Verfahren durchzufA?hren ist. Die geplanten Vorhaben in den Ufergemeinden Mauthausen, Grein und St. Nikola waren zu diesem Zeitpunkt von der DurchfA?hrung eines UVP-Verfahrens ausgenommen.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mit der Ausschreibung und Vergabe der Projektkoordination in den Jahren 1999/2000 begann die Phase der Detailprojektierung als Voraussetzung für die Erstellung der UmweltvertrA?glichkeitserklA?rung. Im August 2002 waren die Unterlagen zum UVP-Verfahren zum Großteil fertiggestellt, die Einreichung der UVE bei der BehA?rde wA?re im September 2002 erfolgt. DieA?Hochwasserkatastrophe in der 2. Augustwoche 2002fA?hrte jedoch zu einem Planungsstopp, da die Konsequenzen dieser Jahrhundertflut zum damaligen Zeitpunkt nicht vorhersehbar waren.

 

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die verheerenden Auswirkungen des Augusthochwassers führten schließlich zu wesentlichen ProjektsA?nderungen, einerseits auf Grund einer Forcierung der passiven Schutzmaßnahmen in Form von Aussiedlungen und andererseits auf Grund einer hA?henmäßigen Anpassung der geplanten Schutzbauten. Nach erfolgter berarbeitung der Detailprojekte sowie der UmweltvertrA?glichkeitserklA?rung wurde das geplante Vorhaben im November 2003 bei der UVP-BehA?rde eingereicht.

Vorarbeiten

Nun liegt ein rechtskrA?ftiger Grundsatzbescheid vor, und eine Errichtungsgesellschaft, die den Bau abwickelt, wurde gegrA?ndet. Ihr stehen mit Werner Peterseil und Gerhard Mysliwietz, der auch Bauleiter beim Bindermichel-Tunnel war, zwei GeschA?ftsfA?hrer vor. Gesellschafter sind die betroffenen Gemeinden.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

a?zDie Finanzierungsfragen sind geklA?rt, damit sind die wesentlichen Rahmenbedingungen gegebena??, sagt LandesratA?Rudi Anschober. Verbindliche Aussagen über einen möglichen Baubeginn gibt es trotzdem nicht. a?zWir wünschen uns Herbst 2008a??, sagt Erwin Kastner, BA?rgermeister vonA?Baumgartenberg. a?zAber erst wenn der erste Bagger reinrollt, wird die Unsicherheit in der BevA?lkerung schwindena??, ist er berzeugt. Der Baubeginn hA?ngt unter anderem von den GrundeinlA?sen ab. Mit 500 GrundeigentA?mern wird verhandelt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ebenso offen wie der Beginn, ist der Abschluss der Arbeiten. a?zWir gehen von sieben Jahren aus. Jeder Tag frA?her, wA?rde uns sehr freuena??, sagt Anschober. Er und seine KollegenA?Franz HieslA?undA?Josef AckerlA?sind als BeirA?te in der Errichtungsgesellschaft. a?zEs gibt schwierige Fragen zu klA?ren, daher ist es wichtig, dass die drei Fraktionen der Landesregierung im Beirat vertreten sinda??, sagt Hiesl. Die Landesregierung hat der Errichtung der Hochwasserschutzeinrichtungen die Grundsatzgenehmigung erteilt. Für das a?zBaulos fA?nfa?? wurde die Detailgenehmigung bereits gegeben, bei den brigen Abschnitten laufen die Verhandlungen über die GrundeinlA?sen noch.

IMG_0023

Als erste Baumaßnahme wird in Mitterkirchen ein Probedamm errichtet. Dabei wird die optimale Zusammensetzung des SchA?ttmateriales für den DammkA?rper ermittelt, um eine mA?glichst hohe Dichtheit und Standfestigkeit zu erreichen. Für Mauthausen laufen bereits erste Ausschreibungen. Im besten Fall beginnen im Herbst in Mauthausen die Vorarbeiten für den mobilen Hochwasserschutz.

Die erste Sitzung der Machland Damm GmbH fand im neuen BA?ro in der Straßenmeisterei Perg statt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Quellen

  • Hochwasserschutzverband Donau-Machland Verbandsobmann Bgm. Erwin Kastner
  • WERNER CONSULT Ziviltechniker GmbHOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Weblinks


->